Randständige „wegbauen“

Die Motion der FDP „Umzonung des Salesiaparkes“ wurde an der letzten Einwohnerratssitzung mit zwei Drittel Zustimmung überwiesen.

Dieser Beschluss ist eine weitere Runde im — entschuldigt bitte den wüsten Ausdruck —Drögeler-PingPong.

Grund für die geforderte Umzonung ist nicht die unattraktive Lage des Parkes, sondern dessen umstrittene Nutzung durch Randständige, Arbeitslose oder Drogenabhängige. Mit der Umzonung des Areals und dem angestrebten Neu-Bau, will man die Menschen dort wegbauen.


Ich verstehe, dass die FDP die umstrittene Nutzung des Salesiaparks nicht tolerieren will und der SVP als LAW&ORDER Partei nicht hinterher hinken will. Die FDP hätte es durchaus auch so schreiben können und nicht Attraktivität und städtebauliche Akzente zur Begründung des Anliegen vorschieben müssen.

Das nenne ich PingPong: Wer weiss wo sich die betroffenen Menschen als nächstes hingehen werden? Nach Horw, Luzern oder Emmen? Uns kann es heute ja egal sein. Sollte sich die Szene vielleicht in Zukunft einmal im Bell-Park niederlassen, dann bauen wir da auch einfach etwas neues hin.

Der  Krienser Einwohnerrat kann auch weiterhin so viele repressive, wie auch präventive Vorlagen gegen diese Szene beschliessen, wie er will. Es wird leider immer Menschen geben, die nicht ins gängige  Gesellschaftsbild passen und ab deren Ansammlung man sich stören wird.

Auch die Grünen sind für die Einhaltung der Gesetze und somit gegen illegalen Drogen-Konsum und Handel im Salesia-Park. Wir sind aber gegen eine aussichtslose Vertreibungspolitik!

Dieses PingPong-Spiel kann schnell zum Rundlauf werden.

Aaasuge!

geschrieben von Maurus Frey | Meinungen | 15.05.2009 19:53 | No Comments

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